Führungskräfte fühlen sich heutzutage oft stark unter Druck in komplexen, unübersichtlichen und teilweise chaotischen Unternehmens-und Wettbewerbsrealitäten. Es muss schnell und entschlossen entschieden und umgesetzt werden, auch wenn wichtige Rahmenbedingungen unbekannt oder unsicher sind.
Vor allem die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gilt es auch in schwierigen Zeiten zu motivieren und individuell zu fördern durch identitätsstiftendes und angstentlastendes Verhalten. Gute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verlangen zunehmend nach klarer Führung, Transparenz und gleichzeitig Gestaltungsspielräumen. Die klassische Zielvereinbarung berücksichtigt diese Entwicklung nur unzureichend.
Welche destruktiven, krankmachenden Verhaltensweisen und Glaubenssätze können den Erfolg sabotieren bzw. wirken auf die Mitarbeiter demotivierend auch durch fachlich meist hervorragende Führungskräfte? Welche daraus resultierenden bewussten und unbewussten Sabotageprogramme der Mitarbeiter gefährden den Auftrag bzw. das Binnenklima in der Firma? Alles, was wir im Leben tun ist prozesshaft, bzw. lässt sich in Prozessen abbilden. Allein die Bewusstmachung dieser Prozesse führt zu einem besseren Verständnis und Miteinander. Gelingende Beziehungen und Kooperation zwischen den Mitarbeitern und zwischen Mitarbeitern und Führungskräften sind die wesentlichen Voraussetzungen zur Senkung des Krankenstandes, der Fluktuation und Erhöhung der Ertragskraft des Unternehmens.
In Zeiten eines wachsenden Fachkräftemangels und der demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft wird gesunde Führung immer mehr zu einem strategischen Element der Unternehmensführung.
Gute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen durch gute Führung, ernstgemeinte Anerkennung, Ermutigung und Wertschätzung gehalten und motiviert werden, den Unternehmenserfolg zu sichern und auszubauen. In Teamworkshops und Einzelcoachings können neue Wege gefunden werden, sich und die Mitarbeiter und somit das Unternehmen gesund zu führen.
Inwieweit die verschiedenen Ausprägungen der beruflichen Motivation der vorhandenen Mitarbeiter und Führungskräfte zusammenpassen, kann anhand des Bochumer Inventars zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP) als Online-Test in Zusammmenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum, validiert werden.
„Niemand ändert sich auf Befehl.
Niemand verwandelt sich wirklich aus Angst.
Niemand entwickelt sich unter Druck weiter.“
(Jorge Bucay)